Osteoporose
Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der Knochenfestigkeit und Knochenstruktur beeinträchtigt sind. Dadurch steigt das Risiko für Knochenbrüche, insbesondere an Wirbelsäule, Hüfte und Unterarm.
Inhaltsverzeichnis
Risikofaktoren
Das Risiko nimmt unter anderem mit höherem Alter zu. Weitere mögliche Faktoren sind frühere Fragilitätsfrakturen, bestimmte Erkrankungen und Medikamente, geringe körperliche Aktivität sowie eine unzureichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen.
Knochendichte
Die Knochendichte ist ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik, beschreibt das Frakturrisiko jedoch nicht vollständig. Für die Beurteilung werden zusätzlich Alter, Vorerkrankungen, frühere Frakturen und weitere Risikofaktoren berücksichtigt.
Diagnose
Zur Messung der Knochendichte wird häufig die DXA-Methode eingesetzt. Ob weitere Untersuchungen notwendig sind, hängt von der individuellen Situation ab.
Bewegung und Krafttraining
Regelmäßige körperliche Aktivität ist ein wichtiger Bestandteil der Prävention und Behandlung. Angepasstes Krafttraining kann Muskulatur und Knochen belasten und zum Erhalt von Muskelkraft und körperlicher Funktion beitragen.
Gleichgewicht und Sturzprävention
Da viele Frakturen nach Stürzen entstehen, spielen Gleichgewicht, Muskelkraft und sichere Alltagsbewegungen eine wichtige Rolle. Ein individuell angepasstes Training kann deshalb mehrere Komponenten kombinieren.
Ernährung
Eine ausreichende Versorgung mit Energie, Protein, Calcium und Vitamin D ist für die Knochengesundheit relevant. Ob Nahrungsergänzungsmittel notwendig sind, sollte vom individuellen Bedarf abhängen.
Behandlung
Je nach Frakturrisiko können zusätzlich Medikamente zur Behandlung der Osteoporose erforderlich sein. Die Auswahl erfolgt ärztlich und richtet sich nach der individuellen Situation.
Training bei Osteoporose
Bei bereits bestehenden Wirbelkörperfrakturen oder hohem Frakturrisiko sollte das Training angepasst werden. Unkontrollierte Belastungen und Übungen mit erhöhtem Sturzrisiko können ungeeignet sein.